Alle Beiträge mit dem Tag ‘Pröll’

Hier spricht der Schutzpatron der österreichischen Geldwäscher

Der österreichische Ressortchef machte deutlich, dass er fürs Bankgeheimnis kämpfen wird. “Warum sollte es einen automatischen Informationsaustausch geben, wenn es weiter möglich ist über Konstruktionen wie Trusts zum Beispiel in Großbritannien anonym veranlagen zu können”, fragte Pröll. “Wir wollen gleiche Spielregeln für alle. Werde von Österreich etwas verlangt, verlange Österreich auch etwas von anderen. Das gelte es auch auf EU-Ebene zu diskutieren, es gelte auch die Nachbarländer einzubeziehen. Derzeit stehe der automatische Informationsaustausch nicht auf der Agenda.

Pröll: “Werde für Bankgeheimnis kämpfen” « DiePresse.com


Zum Ende des Darms

“ein amtierender Kanzler und ein Kanzler in spe haben sich dem „Krone“-Herausgeber so tief von hinten genähert, dass sie danach vorne als dessen Sprachrohr wieder herausgekommen sind.”

Peter Ulram in: “Ein schlechter Tag für politische Unterläufel” DiePresse.com. Und weiters:

“Dichand war nicht im Vorzimmer der Macht, die vermeintlichen Machthaber haben oft genug in seinem Vorzimmer gewartet.”


Hardcore-Veranlagung

“Sollen wir denn unter dem Kopfpolster der Steinzeit das Geld deponieren?” , fragte Pröll.

Quelle: Der Standard vom 24.7.9


Schwarzer Respekt vor dem Wahlvieh

Dass die derzeit amtierende österreichische Politikerriege aller Parteien so ziemlich das Letztklassigste ist, was Österreich je geboten hat, müssen auch sehr parteilastige politische Beobachter zugestehen. Beispiele gibt es zuhauf und werden zusehends langweilig. Die heutigen zwei Spitzenaussagen im Dummheitsbereich bergen aber ein beträchtliches Heiterkeitspotential in sich und sind es wert, nicht in Vergessenheit zu geraten:
Neffenpröll erweist sich dabei als Meister des schrägen Vergleichs, als er darauf bestand, dass der Günstling seines Onkels auf alle Fälle die erste Geige in der EU-Riege der ÖVP zu spielen habe, egal wie viele ÖVP-WählerInnen einen anderen bevorzugen:

“Ich habe 59.000 Vorzugsstimmen in Niederösterreich bekommen, wesentlich mehr als der jetzt regierende Bundeskanzler und ich bin es auch nicht geworden.”

Und Altkerzerlschlucker Khol sagt deutlich, wie er die massive Unterstützung der ÖVP-WählerInnen für einen der Parteiführung nicht genehmen Kandidaten quantifiziert:

“Nur der Karas will sich selber. Die Sache ist entschieden.”

Wie sagte der schwarze Neffe doch gleich:

“Wir werden respektvoll mit den Vorzugsstimmen, die Othmar Karas bekommen hat, umgehen.”


 
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