Schlagwort: Nationalsozialismus
Bücherverbrennung 1933
Der Jahrestag der Bücherverbrennung jährt sich am 10. Mai 2012 zum 79. Mal. Er bietet Anlass, der vielen damals aus der öffentlichen Wahrnehmung getilgten AutorInnen zu gedenken, vor allem aber, sie zu lesen und damit auch ein Zeichen gegen (Neo-)Faschismus und Rassismus zu setzen. Für zahlreiche SchriftstellerInnen bedeutet die Machtergreifung der NationalsozialistInnen verschleppt, erschlagen, vergast, … weiterlesen
Unterstützung für das Lese-Zeichen
Die Errichtung des Lese-Zeichens zur Erinnerung an die Bonner Bücherverbrennung von 1933 ist im Bonner Stadtrat nun endgültig und erfreulicherweise einstimmig beschlossen worden. Da die Finanzierung vorwiegend auf Spendenbasis beruht, wird auch hier dazu aufgerufen: Sparkasse KölnBonn 11 312, BLZ: 370 501 98, Postbank Köln 11 890 501; BLZ: 370 100 50 Volksbank Bonn Rhein-Sieg … weiterlesen
“Die Büchersammlungen haben sich übrigens verschlechtert. “
Grad gefunden in “Die neue Weltbühne. Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft.” 1937/21, 20. Mai 1937. Liest sich teilweise ziemlich aktuell: Deutsche UniversitätsbibliothekenIm Januar-Februarheft des »Zentralblatts für Bibliothekswesen« finden wir eine (von Wolf von Both verfasste) Besprechung des »Jahrbuchs der deutschen Bilbliotheken für das Jahr 1936«. Sie zeigt die Entwicklung der Staats- und Universitätsbibliotheken in den … weiterlesen
Naziverbrechen, na und?
Hans Rauscher: Wenn die Unbelehrbaren im Vormarsch sind (Standard): “Die heutige FPÖ ist eine Partei der Protestwähler (meist aus der Unterschicht) mit einem Kern von Honoratioren-Funktionären, die den Nationalsozialismus ganz gut finden. Sie wissen um die monströsen Verbrechen, aber sie wollen es letztlich nicht wahrhaben.” Die Wahrheit dürfte eher sein: diese “Honoratioren” wissen zwar um … weiterlesen
Vom Einverständnis im Sonnenstaat, in Moskau und Umgebung.
Grad gelesen in: Campanella, Tommaso, Der Sonnenstaat (Civitas Solis): “Der schuldig Befundene muß sich in diesem Falle mit dem Kläger und den Zeugen versöhnen, indem er ihnen, gleichsam als den Aerzten seiner Krankheit, Kuß und Umarmung gibt.(…) Uebrigens wird das Todesurtheil an keinem Verurtheilten vollzogen, als bis dieser selbst durch überlegene Gründe zu der Ueberzeugung … weiterlesen
Eine Bibliothekarin aus den Wiener Büchereien ist die letzte lebende “Gerechte unter den Völkern”
“Ich bitte Sie”, sagt die alte Dame, “in dieser Situation hätte doch jeder genauso gehandelt”. Ganz so selbstverständlich kann das, was die Wienerin Edeltrud Posiles getan hat, aber nicht gewesen sein, sonst würde ihr Name nicht in Riesenlettern auf der Wiener Ringstraße aufscheinen. Frau Posiles ist eine von 88 “Gerechten unter den Völkern”, die in … weiterlesen