Alle Beiträge mit dem Tag ‘Islamlehrer’

Aufgrund dessen: jede Zumutbarkeit strapaziert

Sie sind alle gleich und sie pflegen alle die gleichen Sprachfiguren, die Herrschaftswichtel in den Institutionen, diesmal aus der Islamecke:

Seit der letzten Inspektion → die Rolle des in seiner Eitelkeit Verletzten → irrationale gefühlsbeladene Gemütslage → unqualifizierte Veröffentlichungen → eine neue Qualität der Angriffslust

jede Zumutbarkeit strapaziert →  jede Grenze des Zumutbaren überschritten → für Sie als einen ehrbaren Bürger nicht zumutbar

Aufgrund dessen  → Ihre Lehrermächtigung  → zu entziehen.

Kompiliert aus dem Rauswurfbrief an einen Islamlehrer, der kritische Stellungnahme zum real existierenden Islamunterricht und zur Haltung der Islamischen Glaubensgemeinschaft IGGiÖ verfasst hatte.


Vor Turnlehrern wird gewarnt!

“ja,” heißt es in der Befindlichkeitskolumne “Hundert Jahre Zeitausgleich” im Falter 06/09:

auch Turnlehrer werden gebraucht. Und speziell werden Turnlehrer gebraucht, die über ein solides Demokratieverständnis verfügen. Die aktuellen Daten nämlich, die ich aus nachvollziehbaren Gründen nicht veröffentlicht wissen will, die aber ohne weiteres für ganz Österreich repräsentativ sind, sind erschreckend. Ohne Tabus, ideologische Scheuklappen und falsch verstandene Toleranz sollten wir sie diskutieren. Vom Völkerball bis zum Zirkeltraining werden hier Parallelgesellschaften herangezüchtet, die sich irgendwann in einer integrationspolitischen Zeitbombe entladen werden. Und die Politik schweigt.

Eleganter kann man eine Kritik am Artikel eines Redaktionskollegen gar nicht formulieren. Dafür gibts einen “Fero” der Woche :-)


FOLM der vorigen Woche: Stefan Apfl

ist noch nachzutragen. Trotz harter Konkurrenz (des Herausgebers Männergschichten, diesmal mit der hardcore-Variante Fleischhacker bettelten schier drum) und trotz der Tatsache, dass es im Laufe der Woche  Trittbrettfahrer des hier genannten Folms (= Falters Eigendolm) – sonder Zahl gegeben hat, für die Falterwoche 5/09 hat es Stefan Apfl für seinen Artikel “Die Islamlehrer” letztendlich souverän geschafft.

Zweifellos stinkt es im Bereich der organisierten religiösen Indoktrination (nicht nur aber gegenwärtig wohl besonders) der kleinen Muslimkinderchen Länge mal Breite; und dies ist sicher einer näheren Betrachtung wert.  Daher ist es auch gut, sich mit einer Studie auseinanderzusetzen, in der versucht wird, den Indoktrineuren auf die Schliche zu kommen.

Und es ist auch gut, dies journalistisch zur Diskussion zu stellen, ohne dass die Hintergründe, die Machtkämpfe, die singulären Interessen etc. noch genauer bekannt sind. Oft ist es ja nur ein kleiner dummer Funke, der den Steppenbrand der Erkenntnis in Gang setzt, wie der alte Vorsitzende einst bemerkte, als er sich eine anqualmte.

Dass so ziemlich alle an höheren Wesen orientierten Gemeinschaften von Kutten-, Kittel-, Kopftuch- und Kaftanträgern im jeweiligen Inner Circle durchwegs aus einer Bande von sozial defizitären, intellektuell reduzierten, dafür in heuchlerischer und demagogischer Hinsicht überaus begabten Psychoheinis besteht – dafür gibt es ein paar tausend Jahre Fallstudien genug, das muss nicht extra bewiesen werden.
Dass sie weiterhin, wenn auch mit Abstrichen, immer noch so viel Macht haben, ist durchaus Anlass zur Unruhe; wenn durch mangelnde Integrationsprozesse den Kinderverführern der islamischen Fraktion viel zu viele Möglichkeiten gegeben werden, ihren gespenstigen Einfluss in die Zukunft hinein auszuüben, umso mehr.

Dann aber seriös und die Zusammenhänge im Auge behaltend:

  • Alleine aus den vom Falter-Redakteur gebrachten Zitaten  (Fragestellungen+Schlussfolgerungen) sind erhebliche Zweifel angebracht, ob diese Studie tatsächlich wissenschaftlichen Ansprüchen genügt bzw. als Diskussionsansatz brauchbar sein kann.
    Wie sich inzwischen gezeigt hat, wird die Skepsis gegenüber der Methode nicht nur von den sich angegriffen Fühlenden geteilt.
    Vom Falter-Autor wäre als Minimum zu erwarten gewesen, dass er die unklaren und Missverständnisse geradezu herausfordernden Fragestellungen zumindestens als solche bezeichnet und sie nicht als die ultimativen Gretchenfragen präsentiert.
  • Ein genauerer Blick auf die Art der Zusammenfassung und der vom Studienautor daraus gezogenen Schlussfolgerungen bringt einiges Hanebüchenes zutage, das von einem Artikelschreiber, der über “Die Islamlehrer” schreibt, zumindestens markiert werden sollte.
  • Ein Blick auf eventuell vorhandene einschlägige Studien in anderen Ländern mit einem Vergleich der Ergebnisse wäre nützlich und seriös gewesen. Vermutung: egal wer und zu welchem politischen Thema im Einzelnen befragt wird, vom Ergebnis her scheint ein gesättigter Bodensatz von plusminus 25% Antidemokraten/Antisemiten/Rassisten/natural Faschos  etc. zu bestehen. Ob Moslembrüder oder Piusschwestern, Windischgarstener Landpfarrer oder Mariahilfer Tschadorfeschisten  befragt werden “stinken tun sie alle”, wie in etwa der Große Heine mal so treffend befunden hat.
  • Die Reduktion auf ein Religionsunterrichtsproblem bzw. auf ein Problem des Lehrkörpers blendet völlig aus, dass die Macht der Religion umgekehrt proportional zur Intensität von Integrationsangeboten  wächst oder sinkt. Damit werden die in Österreich politisch Verantwortlichen für den skandalösen Umgang mit den Zuwanderern elegant exkulpiert. Und wie man sieht, haben diese das Hölzerl auch dankbar aufgenommen und pflustern sich jetzt mächtig maßnahmenpaketlich auf. Der BM von Wien scheint hier am schnellsten und widerlichsten reagiert zu haben, wenn ich nicht irre.
  • Und schließlich diese Kombination von raunendem Untergang-des-Abendlandes-Stil, wie sie ehemalige Presse(chef)redakteure gerne pflegten mit Michael-Jeanneeistischen Abgeschmacktheiten,  die schon öfters unangenehm aufgefallen ist.

Im aktuellen Falter winkt schon der nächste Folm für den selben Autor: Im Rahmen einer ziemlich abstrusen Zusammenfassung von Reaktionen auf seinen Artikel hält er überdies noch ein Plädoyer für die Beibehaltung des staatlich finanzierten Religionsunterrichts, der von allen Menschen, die guten Willens sind, seit jeher als unvereinbar mit der Trennung von Staat und Kirche angesehen wird:

“Ethikunterricht kann die Perspektive von Gottsuchenden erweitern. Den lebendigen Austausch zwischen Religion und Gläubigen außerhalb von heiligen Räumen kann er nicht ersetzen.”

Vor 20 Jahren wäre jemand mit einer solchen Aussage wohl noch mit nassen Fetzen aus der Falterredaktion …


 
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