18. Oktober 2009 von haftgrund | kein Kommentar
In die mit viertausend Pensionistinnen bevölkerte Sporthalle von Poreč ruft Charlie Blecha:
“Das weiße Haar auf dem Kopf ist wie das Dach eines Hauses.
Drin brennt ein loderndes Feuer.”
Wer hier noch rätselt, wieso der Pensionistinnenchef die mehrheitlich SP-Seinen mit einem brennenden Dachstuhl, was in weiterer Folge wohl ein abgebranntes Haus ergibt, vergleicht, erfährt bald des Rätsels Lösung. Es ist schlicht der Aufruf zur Feuerbestattung. Denn seine Pensionistinnen
“sind keine Gruftis, sie sind keine Kompostis. Da hab’ ich mit aller Schärfe entgegenzutreten”
Die Schwarzen mögen also in Gruften verschwinden, die Grünen im Komposte, sozialdemokratische Pensionistinnenleiber dagegen lassen sich der Flamme zuführen.
Da fährt die Feuerwehr drüber.
6. Mai 2009 von haftgrund | kein Kommentar
Bekanntlich ist Ernesto Guevaras Denkmalkopfnase vor wenigen Tagen im Gras des Donauparks gefunden worden, wohin sie Rechtsextreme nach dem Absäbeln von ihrem angestammten Platz hingeworfen haben. Ist bedauerlich, aber nicht ungewöhnlich, schließlich rennen die Rechten schon lange dem Riechorgan des Siegfriedkopfes in der Uni-Aula hinterher, das vor einiger Zeit von Linken abgestoßen worden war.
Welches Organ allerdings dem Pensionistenchef Blecha abhanden gekommen ist, scheint nach dessen Aussagen zu dem Vorfall zweifelsfrei zu sein:
“Che Guevara sei ein Mensch gewesen, der nicht nur geredet, sondern auch gehandelt habe und jedes Wochenende mit der Machete in den Zuckerrohrplantagen gestanden sei. Der Schaden an der Büste könne schnell behoben werden - für den politischen Schaden müsse man nun einig zusammenstehen.
Doch es ist noch nicht alles verloren, denn dieser Anschlag gegen eine die Menscheit zu retten gewollt habende Symbolfigur “erhöhe unsere Bereitschaft zu kämpfen,” wie die kubanische Botschafterin unterstrich.
Schneidet zwei, drei, viele Nasen ab bis zum endgültigen usw. ?
Inzwischen wartet die Nase in der Magistratsabteilung 7 auf ihren Abtransport nach Regensburg, wo sie in einer Gießerei wieder mit dem Kopf zusammengefügt werden soll.
Am 14. Juni, dem 81. Geburtstag Che Guevaras, werde man sich aber vor dem Denkmalssockel einfinden - mit oder ohne Nase. Vielleicht mit Machete?