Schlagwort: BibliothekarInnen


Von der Hilfskraft zur Superbibliothekarin.


“die Büchereien Wien suchen ab sofort eine Karenzvertretung für den Dienstposten einer/s Fachbediensteten des Büchereidienstes in einer der Zweigstellen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist ein aufrechtes Dienstverhältnis als Hilfskraft!” Anforderungsprofil: Fachbedienstete/r des Büchereidienstes der MA 13 – Büchereien Wien Formale Kriterien Abgelegte Reifeprüfung Fachliche Anforderungen Kenntnisse im Umgang mit Neuen Medien Gute EDV-Anwenderkenntnisse Sehr gutes  …     weiterlesen

Initiative der “Kritischen Bibliothekarinnen und Bibliothekare” (kribibi)


Die Kribibis, seit Jahrzehnten Ideenbringer und in die Zukunft Blickende im österreichischen Bibliotheks- und Büchereienwesen, starten mit einer Befragung eine Initiative, welche den Ist-Stand der beruflichen Situation der BibliothekarInnen von unten erheben will. Abgesehen vom skandalös gleich hoch bleibenden Anteil der in Österreich ohne Bezahlung arbeitenden BibliothekarInnen, sind es die zunehmenden prekären Arbeitsverhältnisse, unter denen  …     weiterlesen

Büchereien-Zukunft: Ein Startschuss mit Quasteln


Wie berichtet, werden sich die Wiener Büchereien demnächst ihrer Zukunft widmen. Als Startschuss dafür kann jene Mitteilung der Büchereienleitung angesehen werden, in welcher für “einen Prozess zur zukunftsträchtigen Strategiepräzisierung” die Prozess-Firma und der Prozessbeginn genannt wurden. Weiters wurde eine 10-köpfige Vorbereitungsgruppe angekündigt. Einige Tage später  brachte eine Mitarbeiterin der Büchereien  von einem bereits nominierten Mitglied  …     weiterlesen

Nur eine geschlossene Bücherei ist eine gute Bücherei


Zahlreiche Kommentare auf der “Tadel”-Seite der Wiener Büchereien betreffen die Reduktion der Öffnungszeiten der Bücherei am Schuhmeierplatz um zwei Tage. Über den Grund dieser Reduktion gab es, wie berichtet, unterschiedliche Begründungen. Dank der feudalen Weisungsrecht im Wiener Magistrat wurde die Leitung der Büchereien darauf verpflichtet, diese Öffnungszeitenreduktion als eigene Idee zu vertreten, obwohl es zahlreiche  …     weiterlesen

Bibliothekar musste ins Gefängnis


Nach dem Verbot der vor und während der Revolution von 1848 entstandenen Arbeiterverbrüderungsvereine in Sachsen gründeten die Webergesellen Carl Gottlob Stöckl und Friedrich Hasselhuhn um 1850/51 in Glauchau eine “Erholungsgesellschaft”, um unter dieser legalen Vereinsbezeichnung die verbotene Tätigkeit der Arbeiterverbrüderung illegal weiterzuführen. Vermutlich verbarg sich hinter dieser “Erholungsgesellschaft” eine Gemeinde des in den letzten Zügen  …     weiterlesen

Kritische Bibliothekarinnen und Bibliothekare (kribibi): Es geht weiter!


In einer Klausur des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI / www.kribibi.org) am 05.11.2011 wurde über die weitere Tätigkeit dieses seit mehr als einem Vierteljahrhundert tätigen Zusammenschlusses österreichischer BibliothekarInnen beraten und ein neues geschäftsführendes Team gewählt: Maria Binder, Nikolaus Hamann, Ulrike Retschitzegger. Im Herbst 2012 wird es ein weiteres Seminar (von mittlerweile mehr als fünfzig  …     weiterlesen

Magistratische Schmetterlingsevolution in den Büchereien


Der Reaktion auf das Administrationsmanual zur Erlangung der “Kinderanimationszulage” folgte prompt eine Replik: “… gehört die Betreuung von Gruppen und deren Dokumentation grundsätzlich zu unseren bibliothekarischen Kernaufgaben. Darüber hinaus gewährt unser Arbeitgeber, die Stadt Wien, unter ganz bestimmten Voraussetzungen pro abgehaltene Animationsveranstaltung für Kinder und Jugendliche ein Zulage/Nebengebühr. Die Bedingungen sind klar. Mein Anliegen ist  …     weiterlesen

Büchereien – Stunde Null oder fünf vor zwölf?


Die den Wiener Büchereien vorgesetzte Abteilung, MA 13, hat eine neue Leitung. Das ist vorerst einmal ausgezeichnet, da damit die Ära des bisherigen Abteilungsleiters beendet ist. Zurück bleiben etliche Baustellen und hausgemachte Probleme, die bereits in den ersten Jahren produziert worden sind (nicht zuletzt durch den Elan der damaligen Stellvertreterin, die sich inzwischen aber bereits  …     weiterlesen

Argumentativer Notstand der Leitung der Wiener Büchereien


In der MitarbeiterInnenzeitung der Wiener Büchereien wurde von der Leitung der Büchereien eine Zusammenfassung der Gründe für die Ottakringer Öffnungstagereduzierung präsentiert (siehe Kästen). Ein Vertreter der Personalvertretung (KIV) replizierte umgehend. Einige Ausschnitte daraus: Aufgrund unserer derzeit sehr engen Personalsituation gab es gemeinsam mit der Zentrale der MA 13 Überlegungen, welche Maßnahmen zu treffen sind, um  …     weiterlesen

Ende der Polizeiaktionen gegen Ukrainische Bibliothek in Moskau


Vielleicht ist jemandem die Nachricht über die polizeiliche Durchsuchung und Schließung der Ukrainischen Bibliothek in Moskau untergekommen. Hier der Bericht über die Fortsetzung und das vorläufige Ende der Affäre. Übrig bleibt das Gefühl, dass es sicherere Orte für BibliothekarInnen in der Welt gibt, als in dieser Bibliothek: Die Belegschaft der einzigen ukrainischen Bibliothek in Russland,  …     weiterlesen

Pilot von Ottakring und kusch da unten


Wie berichtet, wurden die Öffnungstage der Bücherei am Schuhmeierplatz überfallsartig von vier auf zwei Tage gekürzt. Die BibliothekarInnen sollten an den “frei” gewordenen Tagen als Springertruppe Personallöcher in anderen Büchereien stopfen. Aufgrund der Initiative der KIV-Personalvertreterin gab es zu diesem Thema eine Aussprache mit VertreterInnen aus dem Stadtratsbüro, der MA 13, der Leitung der Büchereien,  …     weiterlesen

Wien: Eine schleichende Eliminierung von Büchereizweigstellen


Die Funktion mittlerer und kleinerer Zweigstellen im System der Wiener Büchereien war von jeher unbestritten die Nahversorgung von weniger mobilen Bevölkerungsteilen, wobei vor allem die Erreichung von Kindern im Vordergrund stand und steht. Diese Funktion hatten auch die Bücherbusse, insbesondere die Schulbusse, welche in büchereifernen Stadtteilen Kindern den Zugang zu Büchern und anderen Medien erleichterten.  …     weiterlesen

“Die Rache der BibliothekarInnen”


Wieder sind ziemlich zeitgleich etliche Mails aus den Büchereien gekommen, mit den unten angeführten Bemerkungen als Weiterleitung. Wie in “Heillose Flucht nach hinten” hat auch in diesem Beitrag der selbe Autor öffentliche Begründungen für das Medienvernichtungsprojekt in den Büchereien einem Reality-Check unterworfen. Und auch hier zeigt sich, dass ein Blick auf die real existierende Statistik  …     weiterlesen

“Bestandskontrollen statt Wegwerfmodell” – Der Stadtrat antwortet auf den Protestbrief der “IG-Autorinnen Autoren”


In der Zeitschrift “Autorensolidarität” Nr. 2/2011 wird die Antwort des zuständigen Stadtrats Oxonitsch auf den Protestbrief “Aktion Besenrein” der “IG-Autorinnen Autoren” unter dem Titel “Bestandskontrollen statt Wegwerfmodell” abgedruckt. Neben allgemeinen Floskeln, die mal nicht so genau hinterfragt werden sollen, ist eine Botschaft klar zu erkennen: So wie es sich der Bibliothekarische Leiter der Büchereien vorstellt,  …     weiterlesen

Meinungen aus den Büchereien


Einerseits dürfte die Ablehnung des “Lektorats mit der Messlatte”, also die zwanghafte Bestandsreduzierung in den Büchereien, unter den BibliothekarInnen ziemlich einhellig sein, andererseits sind dazu geäußerte Meinungen oft stark resignativ gefärbt. Zudem gibt es keine offene Diskussion im internen Mailverteiler, sondern vorwiegend mündliche Stellungnahmen oder persönliche E-Mails. Anonymisierte Beispiele daraus: Es soll ja abgeschrieben werden  …     weiterlesen

“Da steckt was hinter, mein Junge”: Vom Sinn der Bestandsverknappung


Die PersonalvertreterInnen der Büchereien versuchten in der zuständigen Magistratsabteilung 13 gegen den Wahnsinn der massenhaften Bücheraussortierungen aus den Zweigstellen zu intervenieren. Sie stießen wenn, dann nur auf partielles Verständnis ohne Handlungskonsequenz, wie aus ihrer Informationsmail an die KollegInnen zu entnehmen ist: “Immer wieder wurde von der MA13 davon gesprochen, dass die Zahlen (ca. 1500 Medien  …     weiterlesen

BibliothekarInnen, anatomisch gesehen


Bibliothearisch.de weist auf diese Infographic hin, in welcher “der Beruf des Bibliothekars nach Geschichte, Geschlecht, Verdienst, Altersstruktur und vieles mehr näher untersucht” wird: ++ Click to Enlarge Image ++ Source: Masters Degree Guide

Sennett, Tuchmann und die Wiener Büchereien


Vom Facebook-User “Büchereien – ein Anlass zur Unruhe” ist zu lesen: Es herrscht Ruhe im Land der Büchereien Seit gut einer Woche ist nichts zu vernehmen. Nach seiner Stellungnahme gegenüber den Medien, bei der nur zu hoffen ist, dass sie falsch wiedergegeben wurde, schweigt sich der Bibliothekarische Leiter der Büchereien aus. Er sagt nichts zur  …     weiterlesen

Eine Bibliothekarin aus den Wiener Büchereien ist die letzte lebende “Gerechte unter den Völkern”


“Ich bitte Sie”, sagt die alte Dame, “in dieser Situation hätte doch jeder genauso gehandelt”. Ganz so selbstverständlich kann das, was die Wienerin Edeltrud Posiles getan hat, aber nicht gewesen sein, sonst würde ihr Name nicht in Riesenlettern auf der Wiener Ringstraße aufscheinen. Frau Posiles ist eine von 88 “Gerechten unter den Völkern”, die in  …     weiterlesen

Protest der BibliothekarInnen nach Stellungnahme ihres Leiters


Der ORF hat dankenswerterweise über den “Offenen Protestbrief der IG Autorinnen Autoren” berichtet und dem Bibliothekarischen Leiter der Büchereien Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Dessen Aussagen haben allerdings zu Empörung unter den BibliothekarInnen der Wiener Büchereien geführt, die den Eindruck gewinnen mussten, dass sie und ihre Arbeit durch ihren Vorgesetzten desavouiert würden. Hier die Reaktion der  …     weiterlesen

Der Bibliothekar des Zaren


Es hat ihn also doch noch erwischt, 20 Jahre nach der Ermordung des Besitzers der Bibliothek musste auch sein bereits im Gulag befindlicher Bibliothekar dran glauben – wegen seines Dienstherren oder wegen seines Berufs? Gefunden bei: Barry McLoughlin: “Vernichtung des Fremden”. Der “Große Terror” in der Sowjetunion 1937/38; in: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2000/2001.

Eingefrorenes in den Büchereien


Die Bildungsoffensive des Wiener Magistrats rollt voll an, wenn auch noch ein wenig eingefroren, wie die Wiener BibliothekarInnen aus einer Mail von oben entnehmen konnten “Das Medienbudget für 2011 wurde vom Magistrat zwar nicht endgültig gekürzt, doch ist ein merklicher Teil “eingefroren”, das heißt: es wird erst im Laufe des Jahres – gemäß der wirtschaftlichen  …     weiterlesen