Robert Stadlober, Henning Venske, Thomas Wenzel und Ja, Panik-Sänger Andreas Spechtl frischen die Erinnerung an den jüdischen Frühsozialisten Moses Hess mit einer Textcollage von Volker Weiß nebst Musik auf

auch in Hamburg wird die Erinnerung an den „roten Rabbi“ jetzt am Montag mit einem Abend der Vers- und Kaderschmiede ein wenig aufgefrischt. Der Historiker Volker Weiß hat dafür aus Briefen und anderen Zitaten, Paraphrasen und Fiktionalem eine Collage erstellt, in der er Hess, dem der Kabarettist Henning Venske seine Stimme leiht, leidenschaftlich mit Zeitgenossen, allesamt gesprochen vom Schauspieler Robert Stadlober, streiten lässt. Und so ein vielschichtiges Porträt des unbeugsamen Frühsozialisten zeichnet. Dazu steuern Thomas Wenzel, Bassist der Sterne, und Andreas Spechtl, Sänger bei Ja, Panik, Gedichte von Heinrich Heine bei – mit dem Hess die Hoffnung auf Frankreich und die Verachtung für die antisemitischen Preußen geteilt hat.

(taz)