Wenn ein Gespräch über Kisten


1. Die Auslagerung Die Ringleihe wird ab 2. Februar von der Fa. RASANT1) übernommen. Das bedeutet: die Fa. RASANT wird die Kisten – wie bislang – abholen und anschließend firmenintern sortieren und wieder auf die Zweigstellen verteilen. Damit einhergehende Änderungen: Die Dienstpost wird ab jetzt in Boxen verschickt, jede Zweigstelle erhält zwei Boxen, die immer  …     weiterlesen

Einschlägige Rathauslektüre


In Besprechungen – Berichte und Rezensionen aus den Büchereien Wien Heft 1 Herbst/Winter 2011 (bislang  nur als Heft im Haptik-Modus in den Zweigstellen der Wiener Büchereien erhältlich) wird über die  RealLife-Eröffnung der Wiener Virtuellbücherei berichtet. Eröffnungen aller Art – das sind bekanntlich Chefsachen, bei denen zuständige Stadträtinnen oder andere Obige antanzen, ergreifende Worte von sich  …     weiterlesen

Das Ende einer Leihbibliothek durch ergreifendste Sensations-Novellen


„Leichter ging es mir mit der Gründung einer deutschen Leihbibliothek in Paris, die ich auch unternahm und durchführte. In ein Lesekabinet muß man selbst gehen, um die Zeitungen zu lesen, aber die Bücher einer Leihbibliothek umzuwechseln, kann durch dienstbare Geister besorgt werden, und daher ist die Lage der Lokalität nicht so sehr von Wichtigkeit.“ „Diese  …     weiterlesen

Bibliothekar musste ins Gefängnis


Nach dem Verbot der vor und während der Revolution von 1848 entstandenen Arbeiterverbrüderungsvereine in Sachsen gründeten die Webergesellen Carl Gottlob Stöckl und Friedrich Hasselhuhn um 1850/51 in Glauchau eine “Erholungsgesellschaft”, um unter dieser legalen Vereinsbezeichnung die verbotene Tätigkeit der Arbeiterverbrüderung illegal weiterzuführen. Vermutlich verbarg sich hinter dieser “Erholungsgesellschaft” eine Gemeinde des in den letzten Zügen  …     weiterlesen

Ideen auf dem Markt (2)


Wie im vorigen Artikel, Ideen auf dem Markt, berichtet wurde, sind die “Idea-Stores” nunmehr als geistiges Strandgut auch an die Stadt an der Donau angeschwemmt worden und sollen einer teilamputierten Bücherei als Konzept übergestülpt werden. Mit dieser dankbaren Aufgabe ist die Leiterin dieser Bücherei beauftragt worden, was mangels eines generellen Konzepts für die Wiener Büchereien  …     weiterlesen

Ideen auf dem Markt


Wie bereits mehrfach berichtet, wurden der sehr gut frequentierten Bücherei im Herzen Ottakrings im letzten Sommer Hals über Kopf  die Öffnungszeiten halbiert. Anfangs hieß es, dass diese Maßnahme wegen Entspannung der Personalsituation  gesetzt worden sei und es ohnehin leicht erreichbare Büchereien in der Nähe gebe; dann wurde behauptet, dass die Verminderung des Angebots der Leseförderung  …     weiterlesen

Wenn das Prekariat in den Büchereien tanzt


nach acht guten und spannenden Jahren bei den Büchereien Wien verabschiede ich mich mit Ende Februar … Ich möchte mich bei euch/Ihnen allen sehr sehr herzlich für die großartige Zusammenarbeit der letzten Jahre bedanken, und habe mir fest vorgenommen, den Veranstaltungen der Büchereien zumindest als Besucherin treuzubleiben… schrieb Anfang des Jahres eine Kollegin, die vom  …     weiterlesen

Der kommunistische Agitator, ein neu gewonnener Kommunist und der Kanonenredakteur


Heute geriet ich durch die Schließzeit der Bibliothek quasi in einen Cliffhanger. Ich war bei meiner Lektüre ungefähr bei diesen Inhalten angekommen: … wir sprachen über die Zeitfragen, und er schied von mir als allereifrigster Kommunist. schrieb der Eine in einem Brief. Der frisch zum Kommunisten gewordene Andere besuchte wenige Tage danach einen gerade zum  …     weiterlesen

Schach der Sonntagsdepression: Nationalbibliothek in Wien wird auch sonntags geöffnet haben


Erfreuliches ist über die Pläne der Nationalbibliothek zu lesen: Im Mai 2012 soll ein neuer Forschungslesesaal eröffnet werden. Zeitgleich werden auch die Öffnungszeiten auf Sonntag ausgeweitet. Wäre ein schöne Anlass, wenn da andere große Bibliotheken nachziehen würden. Auch die anderen Aktivitäten der Nationabibliothek sind beachtenswert: im Herbst 2014 will die Rachinger im Hofkammerarchiv in der  …     weiterlesen

Kritische Bibliothekarinnen und Bibliothekare (kribibi): Es geht weiter!


In einer Klausur des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI / www.kribibi.org) am 05.11.2011 wurde über die weitere Tätigkeit dieses seit mehr als einem Vierteljahrhundert tätigen Zusammenschlusses österreichischer BibliothekarInnen beraten und ein neues geschäftsführendes Team gewählt: Maria Binder, Nikolaus Hamann, Ulrike Retschitzegger. Im Herbst 2012 wird es ein weiteres Seminar (von mittlerweile mehr als fünfzig  …     weiterlesen

Die Bibliothek einer Badestadt als Springquell materialistischer Geschichtsauffassung


Die Flitterwochen von Herrn Carl Marx in Bad Kreuznach 1843 waren bekanntlich geprägt von heftiger Lektüre und umfänglichen Exzerpten, die fast einen ganzen MEGA-Band füllten.  Harry Schmidtgall ist der Frage nachgegangen: “Welche Bibliothek benutzte Karl Marx für seine ‘Kreuznacher Exzerpte?’” und hat im Altbestand der Bibliothek des Kreuznacher Gymnasiums 15 Werke gefunden, die von Marx  …     weiterlesen

Wie sich die Wiener SPÖ eine Bücherei krallt.


Und das geht so: in einem Bezirk wird der bislang recht grindige Platz im Zentrum saniert. Was vorher uninteressant war, wird plötzlich attraktiv. Auch der Standort, der dort seit eh und je befindlichen und erfolgreichen Bücherei wird damit aufgewertet. Es ist zu erwarten, dass daher die Besuche stärker steigen werden. Dieses Potential erkennen auch die  …     weiterlesen

Vom diskreten Charme des RFID


Stadtbibliothek Oberhausen: Wählerischer Bücherei-Automat Apparat außer Betrieb! Derweil stehen an der Verbuchungstheke Bibliotheksnutzer mit Bücherstapeln vor den zwei Mitarbeitern, und denen wiederum steht trotz der sonst ruhigen Vormittagsstunden der Schweiß auf der Stirn. „Das ist wirklich sehr ärgerlich, dass die Technik nicht funktioniert.“ Auch die Kunden sind alles andere als begeistert. „Das ist schlecht. Ich  …     weiterlesen

Schwarze Büchereipädagogik meets Offenen Bücherschrank


Kaarst: Büchereien gegen “offenen Bücherschrank” | NGZ-Online Der RWE-Konzern hat der Stadt Kaarst angeboten, ihr vier Jahre lang einen öffentlichen, für jeden zugänglichen Bücherschrank zu sponsern und die Wartungskosten zu übernehmen. Ein weiterer Antrag zur Errichtung eines Offenen Bücherschranks durch einen Verein liegt ebenfalls im Stadtrat. Im RWE-Angebot wäre die kostenlose Betreuung durch einen örtlichen  …     weiterlesen

Von einem digitalen Ramschladen


ist in einem Presse-Artikel über das digitale Angebot der Wiener Büchereien zu lesen: Dann habe ich zur Homepage der Wiener Büchereien gewechselt, um mir dort Zeitgenössisches auszuborgen, was ich derzeit allerdings nur bedingt empfehlen kann: Die „virtuelle Bücherei“ ist im Moment noch ein digitaler Ramschladen voll mit billiger Gebrauchsware, die ich noch nie in einer  …     weiterlesen