lurch

Das Lächeln der Fischi und die Träume des Pum

1

Es war ein extrem schweres Rennen.
Die sich darauf einstellen konnten, sind vorne.
Ich habe mich nicht optimal eingestellt und es nicht entsprechend umgesetzt.
Aber du kannst halt nichts erzwingen.
Ich habe dann gekämpft, dass ich schön über dem Ski bleibe,
das war mein größtes Problem.

Aber wenn du oben schon einen Fehler machst,
oder nur fährst und schaust,
bist du nicht dabei.

Gerade im Speedteam ist der Schuss nach hinten losgegangen.
Das tut mir auch für das Umfeld leid.
Für uns alle ist es eine Überraschung, dass es so in die Hose gegangen ist.
Wir müssen uns hinsetzen und das genau analysieren.
Wie hat “Fischi” das gemacht?

2

Alpin-Direktor Hans Pum lehnte an einem Zaun. Bleich.
So etwas habe ich mir in meinen schlimmsten Träumen nicht erwartet.
Österreicher werden abgeworfen,
Und das summiert sich dann.
Was für ein Albtraum.

Lächeln war woanders zuhause.
Gold-Fischi frisst sie alle.

3

Im Super-G waren wir ein starkes Team, leider ist es nicht aufgegangen.
Und er schüttelte den Kopf.
Unsere Burschen wollten es erzwingen, sie sind mit der Brechstange gefahren.
“Fischi” will sich die Weltcup-Kugel geben.


Quellen: Zweite Medaille für Svindal und MillerRückschlag statt zurückgeschlagen | kurier.atÖSV-Alpinchef Pum: “Keine Trainerdiskussion” | kurier.atDie bitterste Stunde bei Olympia - ÖSV erlebte Debakel > Kleine ZeitungSuper G der Damen - derStandard.at › Sport


Meine erste Seniorenermäßigung


Der Bescheidenheitsexzess des Jahres

Auf die Frage im Falter 52/09, ob er noch die Grünen wähle, gab Johannes Voggenhuber zwar eine ausweichende Antwort, doch umso bestimmter wird der Ex-EU-Angeordnete der Grünen, wenn er ungefragt von sich berichtet:

  • Ich schreibe für die Österreichausgabe der Zeit.
  • Ich arbeite an einem Buch.
  • Ich erstelle Entwicklungskonzepte für die Salzburger Uni.
  • Ich habe auch das EU-Bürgerforum mit Europapolitikern aus anderen Parteien gegründet”

Tut mir leid Schatz, aber:

“Mein Kurzzeitgedächtnis ist durch das Multitasking immer stark beansprucht, sodass ich oft andere Dinge kurzfristig vergesse.”

Dem Zellbiologen Michael Kiebler sei gedankt für diese im Heureka 2009/03 getätigte Ausrede des Jahrhunderts :-)


Der Schrecken der Schnecken

Aus gegebenem Anlass:

Er war so schleimig, dass in seiner Spur die Schnecken ausglitten und manchen sogar ihr Häuschen zerbrach.


Lasset uns brennen!

In die mit viertausend Pensionistinnen bevölkerte Sporthalle von Poreč ruft Charlie Blecha:

“Das weiße Haar auf dem Kopf ist wie das Dach eines Hauses.
Drin brennt ein loderndes Feuer.”

Wer hier noch rätselt, wieso der Pensionistinnenchef die mehrheitlich SP-Seinen mit einem brennenden Dachstuhl, was in weiterer Folge wohl ein abgebranntes Haus ergibt, vergleicht, erfährt bald des Rätsels Lösung. Es ist schlicht der Aufruf zur Feuerbestattung. Denn seine Pensionistinnen

“sind keine Gruftis, sie sind keine Kompostis. Da hab’ ich mit aller Schärfe entgegenzutreten”

Die Schwarzen mögen also in Gruften verschwinden, die Grünen im Komposte, sozialdemokratische Pensionistinnenleiber dagegen lassen sich der Flamme zuführen.
Da fährt die Feuerwehr drüber.


Kaplan fällt dem Quotenwahn zum Opfer

“Name für die Quote?” fragt das Bezirksjournal in der aktuellen Nummer und fügt dieser kryptischen Frage eine noch viel anspruchsvollere hinzu:

Quotenwahn oder historischer Verdienst?

Anlässlich der Nähe zum “Equal Pay Day” und etlicher pfiffiger Auslassungen darüber in der österreichischen Bloggerszene würde ich mir diese Frage so deuten, dass nunmehr für Frauen die Möglichkeit besteht, zwischen wahnhaften Quotenregelungen (wie es beispielsweise jetzt am Übermaß an weiblichen Rektorinnenernennungen zu beobachten ist) oder einem noch nie dagewesenen Einkommenssprung zu wählen.

Doch es ist ganz anders. Franz Schodl, fleißiger Leserbriefschreiber in der Kronenzeitung, ehemaliger grüner Bezirksrat in Meidling, nunmehr für die Bürgerliste “Pro Hetzendorf - Bürger für Bürger ebenfalls als Bezirksrat aktiv, ist mit der Benennung eines Parks unzufrieden:

Die Meidlinger SPÖ will die Parkanlage “Friederike Stoiber-Park” nennen. Stoiber war die erste Leiterin des Pensionistenwohnhauses Hetzendorf. Franz Schodl von der Bürgerliste “Pro Hetzendorf’ stößt dieser Name sauer auf. Er tritt dafür ein, den Park nach Franz Hübel, einem ehemaligen Kaplan der Pfarre Hetzendorf, zu benennen.
“Die SPÖ zeigt bei ihrer Benennung einen Quotenwahn. Dass die Namensträgerinnen auch der Partei angehören, ist aus sozialistischer Sicht sowieso selbstverständlich”, ärgert sich Schodl. 

Das parteipolitische Motiv nimmt er knirschend aber doch als gegeben hin. Das Motiv, eher Frauen als Namensgeberinnen zu nehmen, um in der Topographie Wiens das krasse Ungleichgewicht von männlichen und weiblichen Ortsbezeichnungen zu mindern, erregt ihn dagegen und so schlägt er, unterstützt von ÖVP und FPÖ, einen Kaplan, dessen geschlechtliche Zuordnung in der Regel über jeden Zweifel erhaben ist, als Gegenkandidaten vor.

Wer von beiden mehr verdient hat oder wer mehr Verdienste um Meidling erworben hat, steht dabei nicht zur Debatte, sondern tritt nur als dumme Frage im Bezirksjournal-Artikel auf.

Pro Hetzendorf - Bürger für Bürger” bringt es auf den Punkt:

Kaplan Hübel als Quoten- und Politopfer


Doppelter Löscheinsatz

“ein Journalist, der mit Burn-out im Krankenstand war” berichtete vorhin im Club 2 ein Privatdetektiv, welcher Krankenstandsüberwachungen durchführt, “koordinierte in dieser Zeit Einsätze der Feuerwehr”.



Ein bißchen verpoppert

Ob es wohl möglich ist, diesen vom ORF produzierten Satz als richtig zu falsifizieren? Natürlich nur nach umfassenden Studien:

“Eine Behauptung, die durch die umfassenden Ermittlungen als falsch verifiziert wurde”.


Kinobesuch ohne Reue

Dank Falter endlich die ultimative Hilfe für einen ganzheitlichen Kinobesuch gefunden!


blank info