lesen

Literaturgenüßlich

„Hier saßen nun auch Neries und Reiser oft Stunden lang und lasen sich aus irgendeinem Dichter wechselsweise vor; welches die meiste Zeit eine wahre Mühe und Arbeit und ein peinlicher Zustand für sie war, den sie sich aber einander nicht gestanden, um nur am Ende die Idee mit sich zu nehmen: ‘Wir haben am Steigerwalde freundschaftlich beieinander gesessen, haben von da in das anmutsvolle Tal hinuntergeblickt und dabei unsern Geist mit einem schönen Werke der Dichtkunst genährt.’
Wenn man erwägt, wie viele kleine Umstände sich ereignen müssen, um das Stillsitzen und Lesen unter freiem Himmel angenehm zu machen, so kann man sich denken, mit wie vielen kleinen Unannehmlichkeiten Neries und Reiser bei diesen empfindsamen Szenen kämpfen mußten: wie oft der Boden feucht war, die Ameisen an die Beine krochen, der Wind das Blatt verschlug usw.
Neries fand nun einen vorzüglichen Gefallen daran, Klopstocks Messiade Reisern ganz vorzulesen; bei der entsetzlichen Langenweile nun, die diese Lektüre beiden verursachte und die sie sich doch einander und jeder sich selber kaum zu gestehen wagten, hatte Neries doch noch den Vorteil des lauten Lesens, womit ihm die Zeit verging: Reiser aber war verdammt, zu hören und über das Gehörte entzückt zu sein …“
Karl Philipp Moritz, Anton Reiser.


Weihnacht der Schreckensmänner

Drei Geräte zum Teil mehrmals aufgesetzt mit XP, Vista und Suselinux drüber, und nichts davon freiwillig, sonder kleinweichbedingt bzw. einem weihnachtlichen Virenbesuch zu verdanken. Zum eigentlich geplanten Vergnügen, den “Spiele”-PC mit Fedora und einigen Ubuntus zu bestücken, bin ich dabei gar nicht gekommen. Weihnachtsfeiertage, wie man sie liebt.

Dazwischen aber auch, ausgehend von Safranskis “Romantik”, Heines “Romantische Schule” und “Wie ward Fritz Stolberg ein Unfreier?” von J.H.Voß und dazu “Die Schreckensmänner” von Arno Schmidt, welcher Voß als einen der deutschen “Schreckensmänner” nannte und von sich selber gesagt hat: “Ich gehöre eben zu jenen Realisten a la Johann Heinrich Voß!”. In diesem Feld liegt noch einiges, mir völlig Unbekanntes. Zum Beispiel die Antwort von Fritz Stolbergs Bruder auf die Voßsche Polemik. Diese war zwar teilweise durch die vielen zeitgenössischen Bezüge mühsam zu lesen. Doch Wikipedia half großzügig aus und letztlich ist der Text ein großartiges Spätaufbegehren eines Altaufklärers gegen den kalten Gang ins normal-Reaktionäre. Und natürlich geben die “Schreckensmänner” einiges her:

“Und ihre Kennzeichen sind mannigfach und immer wieder hübsch gleichmäßig vorhanden: arm geboren sind sie. Unter unglücklichen Familienverhältnissen aufgewachsen. Brennend scharfen Geistes übervoll - und dieser, da auf einen bösen Boden gepflanzt, nichts weniger als angenehm. Ihre spätere Entwicklung ist häufig eine Frage der körperlichen Kosntitution: wem Allah die Knochen eines Ochsen verliehen hat, daß er mit jeder Hand einen Zentner heben kann, überlebt die grausamen Entbehrungen, hat weniger Angst, wird wütender, - wenn auch vielleicht nicht ganz so giftig - als Der, der bei jedem Wort husten muss.[...]

Dadurch, daß an ihnen das Mißverhältnis zwischen einem Geist erster Größenordnung und seiner armseligen Umgebung handgreiflich, - im wahrsten Sinne des Wortes ‘schreiend’ - wird, erhalten sie den Rang von Sprechern des Vierten Standes.[...]

… der große Bürger Johann Heinrich Voss, der freilich als unschätzbares Pfand die Statur des Donnerers Thor mit auf den Lebensweg bekommen hatte; und der - Enkel eines mecklenburgischen Leibeigenen, Sohn eines Dieners - die französische Revolution auch da noch bejahte, wo sich die Hausbesitzer zurückzogen; auch er ein Modellfall schreckensmännisch-deutscher Dichtung und Gelahrtheit.” (Schmidt a.a.O., 392f)

Der nächste Schreckensmann in Gestalt seines Anton Reisers liegt schon auf dem Tisch.


Grund zum Lesen

ZEITmagazin: Lesen Sie?

Allen: Nicht viel. Wegen meiner Brille hält man mich für einen Intellektuellen, der darauf brennt, nach Feierabend Kierkegaard zu lesen oder Bleistiftnotizen in Aufsätze über Hegel zu schreiben. Das ist aber ein Irrtum. Mein erstes Buch las ich mit achtzehn. Und zwar nur, um die Mädchen zu beeindrucken.

Sollte hier das Geheimnis der Berufswahl von Bibliothekaren zu finden sein?


Heine über die Gefährlichkeit von Büchern

Heinrich Heine in “Die romantische Schule”:

“Zu seiner Zeit hat man sein Buch gewiß für gottlos und ähnliche Dichtungen, wozu schon der »Lanzelot« gehörte, für gefährlich gehalten. Und es sind wirklich auch bedenkliche Dinge vorgefallen. Francesca da Polenta und ihr schöner Freund mußten teuer dafür büßen, daß sie eines Tages miteinander in einem solchen Buche lasen; – die größere Gefahr freilich bestand darin, daß sie plötzlich zu lesen aufhörten!

Hintergrund dazu: Um eine Fehde mit der Malatesta-Familie aus Rimini zu beenden, beschloss Guido da Polenta, seine Tochter mit dem Erben des Hauses Malatesta, Giovanni, zu verheiraten. Giovanni war jedoch körperlich entstellt und lahm. Da Guido wusste, dass seine Tochter eine Heirat mit Giovanni verweigern würde, trat Giovannis gutaussehender Bruder Paolo als Vermittler auf. Francesca entdeckte die Täuschung erst am Morgen ihrer Hochzeitsnacht.
Paolo und Francesca verliebten sich ineinander, angeregt auch durch die Lektüre der Geschichte von Lancelot und Guinevere. Giovanni entdeckte die Affäre und tötete die beiden.


Kommunistische Kinderbücher?

fragt Florian Freistetter im ScienceBlog und bringt dieses Cover:

Weiter lesen (auch der Kommentare) nur für KommunistInnen und AntikommunistInnen, Gläubige und Ungläubige empfohlen :-)


Dienstgalopp

Obwohl ja vor jedem Haus sich solch eine Bank befand, hockten sonst da eher die Männer, in der Mehrzahl die alten - [...].Die Frauen des Dorfs dagegen sah ich, wie man von den Gastwirtinnen sagte, “immer auf den Beinen”; auf der Straße gehend, in den Gärten sich bückend, und in den Häusern drinnen gar laufend. Vielleicht bildete ich es mir nur ein: Aber es erschien mir als eine Eigenart der slowenischen Dorffrauen, dass im Hausinnern jede ihrer Bewegungen von einem Fleck zum anderen ein Laufen war. Sie liefen vom Tisch zum Herd, vom Herd zur Kredenz, von der Kredenz zurück zum Tisch, und wenn die jeweilige Stubenstrecke auch noch so kurz war. Dieses Laufen in den engen Räumen begann aus dem Stand, war eine rasche Folge aus Trippeln, Huschen-auf-den-Zehenspitzen, Auf-der-Stelle-Rennen, Fußwechseln, Wenden und Weitertrippeln, und bot sich im ganzen dar als ein schwerfüßiges Tänzeln, als ein Tanz von langjährigen Dienerinnen. Auch die jungen Mädchen, kaum aus den Schulen zurück in den Häusern, schnellten dort unverzüglich los und sprangen, mit den anderen um die Wette, wie von altersher im Dienstgalopp durch die Wohnküchen.

Peter Handke, Die Wiederholung S. 55f
Volltext (Scribd)


Lenin, Thurnher und das Parasitieren

Lenin hat bekanntlich davon gesprochen, dass Elektrifizierung plus Sowjetmacht Kommunismus ergebe. Der Falter-Chefredakteur stellt eine ähnliche Gleichung auf:

“Digitalisierung und Deregulierung sind Kinder eines Zeitgeists, sie erschienen zugleich und zuerst in den USA, wo ihnen neokonservative Ideen und Neuerungsfreude den Weg bereiteten.”

Was dem einen der Kommunismus, ist dem anderen ein ebenso schwammiger “Zeitgeist”, der sich aus Finanz- und Medienkrise, aus “Googels Oligopol” und schlechtem Journalismus zusammenwhirlt und im Eigentlichen erst durch die Gleichsetzung von technischer Innovation (Digitalisierung) und politischer Macht (Neoliberalismus) seine Dynamik im Thurnherrschen Gedankenpool zu entwickeln vermag.
Das Ergebnis ist erschreckend:

“Finanzinvestoren, die nicht auf journalistische Kultur Wert legten, sondern auf maximale Rendite”

Dieser aktuelle Befund deckt sich mit den Gedanken eines anderen Autors über die Macht und den Einfluss moderner Medien sowie der Dominanz wirtschaftlicher Aspekte gegenüber den Belangen der Literatur und der Kunst:

“Ein Buch ist Verlegern nichts als eine Kapitalanlage. Je besser ein Buch ist, desto weniger Aussicht auf Absatz hat es.”

Soweit wie dieser Autor, der die Zeitungsredaktionen auch noch als ein Nest von Lügnern und Intriganten bezeichnet, die ihre mediale Macht skrupellos nutzen, geht Armin Thurnherr nicht, doch auch er sieht den seriösen Journalismus in Gefahr:

“Gratisblätter kommen mit Miniredaktionen aus,”

Das ist schlimm genug, doch das Schlimmste kommt erst:

“das Suchmaschinen-Oligopol Google parasitiert überhaupt bloß an dem, was andere publizieren”

Und hier treffen Lenin und Thurnher wieder zusamm’: Hier das oligopolistische Google, dort der monopolistische Kapitalismus mit seinem parasitären, verfaulenden Wesen.

Warum also nicht vom Google-Imperialismus sprechen, dessen Parasitismus bereits auf den Printbereich überschwappt? Denn wie anders ist etwa ein Zitatelexikon zu bewerten, als ein in Buchform gegossener Parasit fremder Geistesfrucht?

Doch wie es in der Russischen Revolution die Sowjets gegeben hat, gibt es heute die Betreiber von Websites, die nicht gewillt sind, sich als Wirtskörper des Googleparasiten missbrauchen zu lassen! Mit widerständiger List und mit raffinierten Tricks gelingt es ihnen immer wieder, nicht auf den Ergebnislisten des Oligopols aufzuscheinen! Auf dass dieser verfaulen möge!

Aus einer anderen Welt dagegen sind folgende Sätze über ein Medium, welches unser Printmediumherausgeber weiterhin nicht ernstzunehmen bereit ist:

“Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.
Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben” (Internet-Manifest)

Ob Thurnher verstehen würde, warum diesmal er den FOLM kriegt und nicht sein Klenk?

Der andere Autor mit dem kritischen Blick auf die Medienlandschaft ist übrigens Balzac und der Befund stammt aus “Verlorene Illusionen” und handelt von den Zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts.


Schuh Sprache Jelinek

Ein Tag, der mit solchen Sätzen beginnt, kann nicht ganz verloren sein:

Sehr wahr kommt mir vor, dass man die Sprache nicht verwerfen und “zerstö­ren” soll, bloß weil man glaubt, damit könnte man zeigen, wie zerstört die Sprache bereits ist. Man sollte nicht glauben, ein Kunstwerk ist schlecht, und das ist gut, weil es gerade durch seinen schlechten Zustand vor Augen führt, wie schlecht die Welt ist.
Das Zeigen selbst, vor allem wenn ein Werk daraus werden soll, hat seine eigenen Gesetze; das Schlechte zeigt sich nicht im Werk, das selbst schlecht gemacht ist. Allerdings ist die Sprache “mehr” als jenes “eigentliche Sprechen”, das man gerne für die Sprache hält.

Aber Franz Schuh setzt noch eins drauf für alle jene, die es immer noch nicht kapiert haben, exemplifiziert am Beispiel von Jelineks “Die Liebhaberinnen” und schafft damit eine der schönsten Werkzugänge, die ich kenne:

Man/frau lese zum Beispiel Elfriede Jeli­neks “Die Liebhaberinnen”: Die Spra­che in dem Buch besteht exklusiv aus verwerf­lichem Sprachgebrauch, aus Formeln, Floskeln, aus gar nichts Individuellem. Es ist eine gesellschaftlich produzierte Sprache, die die Wünsche der handelnden Personen anonym programmiert - sie handeln und denken, wie’ s im Buche steht. Man liest, wie die Reduktion von Menschen auf die Eindimensionalität der Phrasen funktioniert. Und aus kleinen Abwei­chungen, aus Übertonungen, aus Wiederho­lungen, aus Verschiebungen, aus Understate­ments, aus scheinbaren Ungeschicklichkeiten, aus Vereinfachungen und überraschenden Verkomplizierungen geht hervor, dass der Text ganz und gar ungehorsam gegenüber der Befehlssprache ist, die alle kommandie­ren will, auch die Romankunst. Und in dieser Ungehorsamkeit äußert sich die Sprache, die ihre Armut nur deshalb so gut beweisen kann, weil die Autorin den Sprachgebrauch virtuos abhört und benutzt. Bei dieser Übung ist die Autorin allerdings keine einsame Ausübende der Sprachgewalt, sondern an ihrer Montage arbeitet das gesellschaftliche Leben, das seine sprachschöpferischen Seiten hat, manchmal auch an führender Stelle mit. Aber das ist artistisch bewältigt und ist ein Teil der Konstruktion. Es hat nichts mit der schlampigen Vermischung der Zei­chen zu tun.


“Halten Sie noch ein bisschen durch!” (Grass im Interview)

Ziemlich zeitgleich haben Handke und Grass Interviews gegeben. Das von Handke in den Salzburger Nachrichten erinnert ein wenig an jenes mit Bob Dylan im “Rolling Stone” im Frühjahr dieses Jahres. Beide zeigen sowohl gelassene Distanz als auch die Bereitschaft, sich auf das einzulassen, was ihnen wichtig ist. Alte Männer, for ever young :-)
Den Interviewbericht zu Dylan gibt es offenbar nicht online, die Zeitschrift ist aber in größeren Büchereien entlehnbar :-)

Der Falter dagegen druckte ein Gespräch des Starinterviewers André Müller mit Günter Grass, das auch online abrufbar ist.  Erstaunlich dabei die Ironie und Selbstironie, mit der Grass auf die Fragen reagierte und dabei gelegentlich den ziemlich ichbetonten Interviewer auf die Schaufel nahm:

Wie trösten Sie jemanden, der sich in dunklen Momenten, von Zweifeln verfolgt, wünscht, wie schon Sophokles formulierte, “nicht geboren zu sein”?

Grass: Neigen Sie dieser Ansicht zu? Sie machen mir einen verzweifelten Eindruck. Aber es ist doch schön, dass Sie geboren sind. Ich finde unser Gespräch sehr amüsant. Ich rede gerne mit Ihnen. Halten Sie noch ein bisschen durch!

(…)

Grass: Aber ich bleibe dabei, dass es die Banken bis hin zu Herrn Ackermann mitzuverantworten haben, dass ein Raubtierkapitalismus ausgebrochen ist, der die gegenwärtige Krise verschuldet hat. Wenn das so weitergeht, dann stimmt doch die Welt nicht.

Die wird nie stimmen.

Grass: Natürlich nicht, aber ich neige nicht dazu, wie ich es bei Ihnen beobachte, zu resignieren, sondern ich werde nicht aufhören, die Dinge beim Namen zu nennen, und ich würde mich freuen, wenn Sie mich in meinen Bemühungen unterstützen, statt sich mit dem Schutzwall Ihrer Verzweiflung, die Ihr Denken beschränkt, zu umgeben. Denn sonst bleiben Sie nicht lebendig. Das wird, wenn Sie einmal so alt sind wie ich, ganz furchtbar werden.

Darf ich mit Ihnen tauschen?

Grass: Nein, ich weise Sie nur in aller Freundschaft darauf hin, dass es mit Ihnen, wenn Sie so weitermachen, nicht gut enden wird.


Wo es sich gut lesen läßt. Und was. Und was nicht.

Im “Ulysses” gibt es Stellen, die man nur auf dem Lokus lesen kann, wenn man ihren Duft voll genießen will. Ich sage das nicht, um das Talent des Verfassers anzuschwärzen, sondern nur, um ihn ein wenig näher an die Gesellschaft von Abaelard, Petraca, Rabelais, Villon und Boccacio heranzubringen [...]
Wenn man Rabelais genießen will, empfehle ich einen ganz einfachen Bauernlokus, ein Holzhüttchen in einem Kornfeld mit einem halbmondförmigen Ausschnitt in der Tür, durch den silbernes Licht hereinsickert. Da braucht man auf keinen Knopf zu drücken, an keiner Kette zu ziehen, kein rosa Toilettenpapier zu benutzen. Nur ein rohgezimmerter Sitz, groß genug, dass dein Hintern hineingeht [...]
Kein großes Buch, laßt es euch gesagt sein, kann dadurch Schaden nehmen, dass man es mit auf den Lokus nimmt. Nur die kleinen leiden darunter [...] Aldous Huxley, Gertrude Stein, Sinclair Lewis, Hemingway, Dos Passos, Dreiser usw…. usw….. Ich höre keine Glocke in mir läuten, wenn ich diese feinen Vögel mit aufs Wasserklosett nehme. Ich ziehe die Kette und flutsch! weg sind sie! Auf dem Grunde der Seine und im Atlantischen Ozean.


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