Nur eine geschlossene Bücherei ist eine gute Bücherei

Zahlreiche Kommentare auf der “Tadel”-Seite der Wiener Büchereien betreffen die Reduktion der Öffnungszeiten der Bücherei am Schuhmeierplatz um zwei Tage. Über den Grund dieser Reduktion gab es, wie berichtet, unterschiedliche Begründungen. Dank der feudalen Weisungsrecht im Wiener Magistrat wurde die Leitung der Büchereien darauf verpflichtet, diese Öffnungszeitenreduktion als eigene Idee zu vertreten, obwohl es zahlreiche Hinweise gibt, dass diese “Idee” ihnen von oben knallhart vor den Latz geknallt wurde. Diese Haltung manifestiert sich auch in den Antworten auf die erwähnten zahlreichen Beschwerden über diese Sache. Sie besteht in der Regel aus wenigen Textbausteinen, die nichts erklären, deren Inhalt im Grunde aber nichts als ein “Kusch” im höheren Auftrag ist. Nun gibt es wieder einen längeren, sehr differenzierten und zutreffenden Kommentar mit Namensnennung. Dieser und die Antwort des Bibliothekarischen Leiters scheinen mir wert zu sein, auch hier wiedergegeben zu werden. Im Anschluss noch einige Bemerkungen dazu.

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