Einschlägige Rathauslektüre

In Besprechungen – Berichte und Rezensionen aus den Büchereien Wien Heft 1 Herbst/Winter 2011 (bislang  nur als Heft im Haptik-Modus in den Zweigstellen der Wiener Büchereien erhältlich) wird über die  RealLife-Eröffnung der Wiener Virtuellbücherei berichtet.

Eröffnungen aller Art – das sind bekanntlich Chefsachen, bei denen zuständige Stadträtinnen oder andere Obige antanzen, ergreifende Worte von sich geben und symbolisch das zu Eröffnende irgendwie in Gebrauch nehmen bzw. das Angebot erstnutzen. So hatte bei der Eröffnung der neuen Hauptbücherei der Bürgermeister eine riesige Lesekarte überreicht bekommen, ein Buch selbstverbuchungsautomatisch entlehnt und am nächsten Tag durch einen Amtsdiener zurückbringen lassen.

Fototermin mit  tR. Christian Oxonitsch zum Thema Erstentlehnung der Digitalen BüchereiBei der Eröffnung der Virtuellen Bücherei unterwarf sich diesmal der zuständige Stadtrat dem Ritual – die Wahl des Titel dürfte sich aus dem Arbeitsumfeld ableiten lassen:

Die Erstentlehnung tätigte Stadtrat Christian Oxonitsch, indem er sich Henning Mankells Wallander-Krimi Der Feind im Schatten auf seinen Laptop downloadete.

Der amtsdienende Rückgabeakt konnte diesmal entfallen, weil das E-Book nach zwei Wochen eh von selbst unbrauchbar wird.

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Kommentar

  • (wird nicht veroeffentlicht)

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