Wo es sich gut lesen läßt. Und was. Und was nicht.
Im “Ulysses” gibt es Stellen, die man nur auf dem Lokus lesen kann, wenn man ihren Duft voll genießen will. Ich sage das nicht, um das Talent des Verfassers anzuschwärzen, sondern nur, um ihn ein wenig näher an die Gesellschaft von Abaelard, Petraca, Rabelais, Villon und Boccacio heranzubringen [...]
Wenn man Rabelais genießen will, empfehle ich einen ganz einfachen Bauernlokus, ein Holzhüttchen in einem Kornfeld mit einem halbmondförmigen Ausschnitt in der Tür, durch den silbernes Licht hereinsickert. Da braucht man auf keinen Knopf zu drücken, an keiner Kette zu ziehen, kein rosa Toilettenpapier zu benutzen. Nur ein rohgezimmerter Sitz, groß genug, dass dein Hintern hineingeht [...]
Kein großes Buch, laßt es euch gesagt sein, kann dadurch Schaden nehmen, dass man es mit auf den Lokus nimmt. Nur die kleinen leiden darunter [...] Aldous Huxley, Gertrude Stein, Sinclair Lewis, Hemingway, Dos Passos, Dreiser usw…. usw….. Ich höre keine Glocke in mir läuten, wenn ich diese feinen Vögel mit aufs Wasserklosett nehme. Ich ziehe die Kette und flutsch! weg sind sie! Auf dem Grunde der Seine und im Atlantischen Ozean.









