Schwarzer Respekt vor dem Wahlvieh

Dass die derzeit amtierende österreichische Politikerriege aller Parteien so ziemlich das Letztklassigste ist, was Österreich je geboten hat, müssen auch sehr parteilastige politische Beobachter zugestehen. Beispiele gibt es zuhauf und werden zusehends langweilig. Die heutigen zwei Spitzenaussagen im Dummheitsbereich bergen aber ein beträchtliches Heiterkeitspotential in sich und sind es wert, nicht in Vergessenheit zu geraten:
Neffenpröll erweist sich dabei als Meister des schrägen Vergleichs, als er darauf bestand, dass der Günstling seines Onkels auf alle Fälle die erste Geige in der EU-Riege der ÖVP zu spielen habe, egal wie viele ÖVP-WählerInnen einen anderen bevorzugen:

“Ich habe 59.000 Vorzugsstimmen in Niederösterreich bekommen, wesentlich mehr als der jetzt regierende Bundeskanzler und ich bin es auch nicht geworden.”

Und Altkerzerlschlucker Khol sagt deutlich, wie er die massive Unterstützung der ÖVP-WählerInnen für einen der Parteiführung nicht genehmen Kandidaten quantifiziert:

“Nur der Karas will sich selber. Die Sache ist entschieden.”

Wie sagte der schwarze Neffe doch gleich:

“Wir werden respektvoll mit den Vorzugsstimmen, die Othmar Karas bekommen hat, umgehen.”

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