Erlebniseinkauf gratis

Wien-Wahl: Als Strache der Saft ausging | kurier.at

Hausherr Richard Lugner sah die Aufregung gelassen. Der Baumeister ist Pragmatiker. “Schaun’ Sie: Wir wollen kein einfaches Einkaufszentrum sein, sondern Erlebniseinkauf bieten. Da muss was los sein. Ein Politiker wie Strache ist billiger als ein Prominenter wie Gottschalk. Der hat uns seinerzeit 600.000 Schilling gekostet. Strache ist gratis.”

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Bibliothekssex – Wunsch und Wirklichkeit

Das wilde Sex-Leben der Studenten – Berliner Kurier

Jeder Fünfte erlebte schon ein Schäferstündchen auf dem Campus. 26 Prozent aller Studenten würden gern mal in der Bibliothek ihrem studentischen “Erkundungstrieb” freien Lauf lassen. Das ergab eine Umfrage des Studenten-Magazins “Unicum” unter 1500 angehenden Akademikern.

Und die prahlten auch gleich mit prickelnden Abenteuern. “Es war in der Bibliothek. Wir haben für eine Klausur gelernt”, erzählt eine. “Da hat er mich gefragt, ob wir nicht mal Pause machen sollen und ich habe nicht ‚Nein’ gesagt. Zum Kaffee trinken sind wir aber nicht gekommen.”

Genau genommen passierte es dann doch nicht in der Bibliothek, sondern – im Buffet, vor dem Kaffeeautomaten?

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“Zahlen schöpfen”

“Maul halten!” ruft Tobias Kniebe in der Süddeutschen den Theos und Guidos zu, denn:

“Es ging um die Frage, woher Sarrazins viel zitierte, im Brustton der Faktizität vorgetragene Behauptung eigentlich kommt, dass siebzig Prozent der türkischen und neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung Berlins den Staat ablehnten und in großen Teilen weder integrationswillig noch integrationsfähig seien. Sarrazin gab zu, dass er keinerlei Statistiken dazu habe. Er gab zu, dass es solche Statistiken auch gar nicht gibt.
Bisher hat schlichtweg kein Meinungsforscher der türkischen und arabischen Bevölkerung Berlins diese Frage gestellt. Thilo Sarrazin behauptet also etwas, von dem er schlicht und einfach nichts weiß. Wenn man aber keine Zahl hat, erklärte Sarrazin dem Reporter weiter, muss »man eine schöpfen, die in die richtige Richtung weist, und wenn sie keiner widerlegen kann, dann setze ich mich mit meiner Schätzung durch«. Danke dafür. Hier zeigt das, was wir derzeit »Debatte« nennen, wenigstens einmal seine erschreckende Fratze.

Es geht darum, schwachsinnige, ideologische, gefährliche Pseudofakten in die Welt zu setzen und irgendjemand anderem die mühsame und kostspielige Arbeit zu überlassen, den Schwachsinn faktisch und wissenschaftlich zu widerlegen. Was natürlich unmöglich ist. Leute wie Sarrazin und Westerwelle können Pseudfoakten mit einer Geschwindigkeit in die Welt setzen, die jede Nachprüfung und Widerlegung unmöglich macht.”

Wann endlich traut sich ein österreichischer Journalist den Straches, Fekters, Pröllprölls ein schlichtes “Goschn haltn!” anzuempfehlen?

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Wenn Polizisten kritisieren,

dann kann es ganz schön atemlos werden:

“Wenn es weder zu Nachdenklichkeit, zu Einsicht noch zu Selbstkritik – geschweige denn zu Änderungsbereitschaft – führt, wenn oberste Gerichte Entscheidungen und Handlungen der Behördenleitung und Polizeiführung mehrfach als verfassungswidrig bezeichnen (Videoüberwachung, Online-Durchsuchung, Kennzeichenlesegerät, Laufbahnverlaufsmodell) in Fortsetzung Schillscher Tradition mit einer Gewerkschaft und einem Berufsverband ein Kartell des Schweigens über Probleme der inneren Sicherheit und die Verfasstheit der Polizei besteht, in panischer Angst vor kritischer Berichterstattung der Medien kein Problem und kein Missstand intern mehr diskutiert wird und z.B. schwierige Großeinsätze aus dieser Angst heraus nicht mehr selbstkritisch nachbearbeitet werden, von Schill über Nagel bis Ahlhaus fragwürdige Machtkonzentration betrieben wird, die jede Form der kooperativen Führung zwar noch lehren lässt, sich aber nicht schämt, sie in der Polizei mit Füßen zu treten und Mitarbeiter und mittlere Vorgesetzte als widerspruchslose Befehlempfänger herabzuwürdigen, Amts- und Behördenleitung sich mehr Gedanken über die Beschaffung von Pferden, als über die Zukunftsfähigkeit der Polizei machen und nicht davor zurückschrecken, die Öffentlichkeit über die Kosten und die tatsächliche Nutzungsmöglichkeiten der Reiterstaffel zu täuschen, zu Zwecken der persönlichen Denkmalpflege ein Kriminalmuseum eingerichtet und ausgestattet werden soll, dass haushaltsrechtlich fraglich ist und mit den Sparzwängen im Haushalt nicht vereinbar ist, die Koalition die im Koalitionsvertrag vorgesehene Überprüfung der Schillschen/Nagelschen Organisationstrukturen dem parteipolitischen Machtgeschacher opfert, eine Regierungspartei die Polizei als ihr Eigentum betrachtet und behandelt und die andere Partei zwar über aber nicht mit der Polizei redet und im Übrigen keinen Anspruch auf Mitgestaltung erhebt, dann besteht Anlass zur Sorge um die Zukunftsfähigkeit der Polizei Hamburg, die Qualität der polizeilichen Arbeit und vor allem um die demokratische Werthaltung der Polizisten.”

Gefunden bei: Freunde und Helfer, unzufrieden | annalist

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Sparen müssen wir schließlich alle.

“Also: Die deutsche Luftwaffe kauft einen neuen Eurofighter der Tranche 1 um 57 Millionen Euro – und verkauft ihn gebraucht um 115 Millionen Euro an Darabos weiter.”

“Jeder kann sich jetzt ausmalen, wie viele Millionen bei uns verschwunden sind. Scheibner, Platter, Grasser, Schüssel, Darabos – das sind die Herren der verschwundenen Milliarden.”

Text: Peter Pilz,
Bild: Propagandainserat des ÖVP-Finanzministeriums

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“Ich werde in die Bibliothek geführt.”

“Rechts erstreckt sich über die gesamte Breite und Höhe der Wand ein Regal voller Bücher und einige Zettel, sowie ein Kartei Kasten. Außerdem sind in der Bibliothek: Ein Drehstuhl, ein kleiner Hocker zum darauf stellen, sowie eine Klappleiter.”

“Beim einsortieren der Bücher stelle ich sehr schnell fest, dass auch die im Regal befindlichen sehr durcheinander stehen. Zwar lassen sich in den oberen beiden Reihen andeutungsweise die Kategorien „Religion”, „Wörterbücher”, „Gesundheit, Ratgeber und Lebenshilfe“ und „Biografien“ ausmachen, doch sind diese sehr durchmischt mit allen möglichen anderen. In den restlichen Regalreihen befinden sich Romane, sowie ganz unten Bücher in Fremdsprachen und Spiele. Doch offensichtlich waren sich bei den Romanen etliche Leute nicht einig, ob Taschenbücher separat stehen sollen oder nicht. Eben so fatal sieht es bezüglich der alphabetischen Sortierung aus.”

“Ich bin erstaunt zwischen den alten Schinken auf einige relativ neue Bücher zu stoßen. Fast bedauere ich, nicht länger hier zu sein und die Bibliothek nutzen zu können.”

Knasttagebuch: Brief Nr. 12 « Knastaufenthalt

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Sage mir den Umfang deines Akts

und ich sage dir, wie groß deine Verbrechen sind:

Mit 200.000 Seiten sei der Akt mittlerweile doppelt so dick wie im Bawag-Prozess, ein Ende aber noch lange nicht abzusehen.

Preisfrage: welcher Akt ist das? Hypo Adria, Hypo NÖ, Grasser …?

Nein, was viel Schlimmeres offenbar.

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Kurzmann, und wie er die Welt sah (2)

Das Gespräch der Kleinen Zeitung mit Gerhard Kurzmann, dem Spitzenkandidaten der steirischen Rechtsextremenpartei bot natürlich mehr als die Unbedarftheit der Interviewerin, nämlich Aussagen, die als Ganzes gesehen meiner Meinung nach als Propaganda für Holocaustleugnung anzusehen sind:

Gigler: Sie wissen als Historiker wovon wir sprechen. So ist die SS als verbrecherische Organisation verurteilt worden. Stört sie, dass sie da dabei sind?
Kurzmann: Es steht jeder nur für das, was er selbst getan hat. Kollektivschuldthesen gibt es nicht. Ich sage ja nicht alle Soldaten der roten Armee sind Kriegsverbrecher, weil es viele Vergewaltigungen gegeben hat.
Gigler: Was denken Sie sich bei angeblichen Kollegen, die den Holocaust in Abrede steht, zum Beispiel John Irving?
Kurzmann: Ein paar Bücher habe ich gelesen. Ich bin überzeugt davon, dass in der Wissenschaft die Forschung frei sein muss. Ob er Thesen vertritt, die im Widerspruch zu anderen steht, dass muss die Diskussion aushalten. Im Bereich der Wissenschaft muss Forschung ohne Scheuklappen und Tabu möglich sein.
Gigler: Also glauben Sie dass es ihn gegeben hat?
Kurzmann: Ich weiß es nicht. Ich habe mich mit diesem Kapitel der Geschichte nicht so stark befasst. Mit meiner Funktion als Parteivorsitzender hat das nichts zu tun. Als Politiker interessieren mich die Gegenwartsprobleme und nicht die Vergangenheit. Welche Probleme es gibt und die will ich angehen.
Gigler: Glauben Sie als Historiker an den Holocaust?
Kurzmann: Ich bin überzeugt, dass es die Massenvernichtung gegen hat. Wissenschaftliche Bücher kann man aber nur selbst beurteilen, wenn man die Quellen gelesen hat.

Habe ich etwas übersehen, und es gibt bereits eine klare Absage von steirischer SPÖ und ÖVP an eine Nachwahl-Zusammenarbeit mit dieser Partei und ihrem Führer, der in “Wofür ich stehe” auf seiner “Heimseite” ein Buch von Hellmut Diwald, einem berüchtigten revisionistischen Rechtsextremen, präsentiert?

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Kurzmann, und wie er die Welt sah (1)

Gigler: Was denken Sie sich bei angeblichen Kollegen, die den Holocaust in Abrede steht, zum Beispiel John Irving?
Kurzmann: Ein paar Bücher habe ich gelesen.


(Von der Interviewerin gemeint war natürlich David Irving, der Reisende in Geschichtsrevisionismus und Holocaustleugnung).

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Hier spricht der Schutzpatron der österreichischen Geldwäscher

Der österreichische Ressortchef machte deutlich, dass er fürs Bankgeheimnis kämpfen wird. “Warum sollte es einen automatischen Informationsaustausch geben, wenn es weiter möglich ist über Konstruktionen wie Trusts zum Beispiel in Großbritannien anonym veranlagen zu können”, fragte Pröll. “Wir wollen gleiche Spielregeln für alle. Werde von Österreich etwas verlangt, verlange Österreich auch etwas von anderen. Das gelte es auch auf EU-Ebene zu diskutieren, es gelte auch die Nachbarländer einzubeziehen. Derzeit stehe der automatische Informationsaustausch nicht auf der Agenda.

Pröll: “Werde für Bankgeheimnis kämpfen” « DiePresse.com

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